last month impressions

9693353798_ab0a795fe2

R. M. Rilke; Herbst

Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten; sie fallen mit verneinender Gebärde.  Und in den Nächten fällt die schwere Erde aus allen Sternen in die Einsamkeit.  Wir alle fallen. Diese Hand da fällt. Und sieh dir andre an: es ist in allen.  Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.

Aus: Das Buch der Bilder

 

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s